{"id":244,"date":"2019-03-14T17:12:10","date_gmt":"2019-03-14T17:12:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stabhoch.ch\/?page_id=244"},"modified":"2019-03-14T17:15:14","modified_gmt":"2019-03-14T17:15:14","slug":"peak-secrets-from-the-new-science-of-expertise","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.stabhoch.ch\/?page_id=244","title":{"rendered":"Peak: Secrets from the New Science of Expertise"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.stabhoch.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Unbenannt-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-245\" width=\"323\" height=\"490\" srcset=\"http:\/\/www.stabhoch.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Unbenannt-1.jpg 430w, http:\/\/www.stabhoch.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Unbenannt-1-198x300.jpg 198w\" sizes=\"(max-width: 323px) 100vw, 323px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>K. Anders Ericsson ist Professor f\u00fcr Psychologie an der Florida State Universit\u00e4t und ein international anerkannter Forscher auf dem psychologischen Gebiet der Expertise und der menschlichen Leistungsf\u00e4higkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Prof. Ericsson pr\u00e4gte insbesondere den Begriff der \u00abdeliberate\npractice\u00bb, frei \u00fcbersetzt des intensiven, fokussierten, zielorientierten \u00dcbens<\/p>\n\n\n\n<p>1991 publizierte Ericsson zusammen mit Jacqui Smith \u00abToward\na General Theory of Expertise&nbsp;, <br>\n1996 \u00abThe Road to Excellence: The Acquisition of Expert Performance in the Arts\nand Sciences, Sports and Games\u00bb. 2003 erschien eine Sammlung wissenschaftlicher\nUntersuchungen: \u00abExpert Performance in Sports: Recent Advances in Research on\nSport Expertise.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p>Womit wir zu meiner heutigen Empfehlung kommen: <\/p>\n\n\n\n<p>\u00abPeak: Secrets from the New Science of Expertise (2016).\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p>K. Anders Ericcson ist Professor f\u00fcr Psychologie an der\nFlorida State Universit\u00e4t und ein international anerkannter Forscher auf dem psychologischen\nGebiet der Expertise und der menschlichen Leistungsf\u00e4higkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Prof. Ericsson pr\u00e4gte insbesondere den Begriff der \u00abdeliberate\npractice\u00bb, frei \u00fcbersetzt des intensiven, fokussierten, zielorientierten \u00dcbens<\/p>\n\n\n\n<p>1991 publizierte Ericsson zusammen mit Jacqui Smith \u00abToward\na General Theory of Expertise&nbsp;, <br>\n1996 \u00abThe Road to Excellence: The Acquisition of Expert Performance in the Arts\nand Sciences, Sports and Games\u00bb. 2003 erschien eine Sammlung wissenschaftlicher\nUntersuchungen: \u00abExpert Performance in Sports: Recent Advances in Research on\nSport Expertise.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p>Womit wir zu meiner heutigen Empfehlung kommen: <\/p>\n\n\n\n<p>\u00abPeak: Secrets from the New Science of Expertise (2016).\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p>Das Buch beinhaltet einen guten Mix aus Neurobiologie,\nPsychologie und anschaulichen Beispielen aus Kunst, Sport und Berufswelt. Es\nist f\u00fcr jedermann ohne wissenschaftliche Kenntnisse lesbar und unbedingt\nlesenswert. Das Verst\u00e4ndnis, wie unser Gehirn funktioniert, insbesondere, dass\nes grunds\u00e4tzlich bis ins hohe Alter anpassungsf\u00e4hig bleibt, hat sich in den\nletzten 20 Jahren grundlegend ge\u00e4ndert. Es sei an dieser Stelle bereits auf die\nArbeiten von Eric Kandel, Lutz J\u00e4ncke, Gerald H\u00fctter, Manfred Spitzer, Julia\nShaw und Gerd Korte verwiesen, die ich auch noch besprechen werde.<\/p>\n\n\n\n<p>Ericsson beschreibt anschaulich, wie wir lernen, wie unser\nGehirn funktioniert und wie diese Funktionsweise auch im Sport genutzt werden\nkann. Insbesondere in den technischen Disziplinen der Leichtathletik erachte\nich die Erkenntnisse Ericssons als Basiswissen, das jeder Trainer in der\nLeichtathletik verstanden haben sollte. Dar\u00fcber hinaus helfen seine\nErkenntnisse auch, zu verstehen, wie Lernen ganz allgemein funktioniert. Man\ntr\u00e4gt also nicht nur einen Nutzen f\u00fcr den Sport davon, sondern f\u00fcr alles, was\nman sich anzueignen versucht.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Buch fokussiert dabei insbesondere darauf, worin der\nUnterschied zwischen den \u00abBesten\u00bb, den \u00abguten\u00bb und dem Durschnitt liegt und das\nist es letztlich, was uns Sportler interessiert. Selbstverst\u00e4ndlich bleibt im\nSport immer eine genetische Komponente zu ber\u00fccksichtigen, die je nach Disziplin\neinen grossen bis sehr grossen Einfluss hat, aber sollen wir deshalb gleich von\nvornherein aufgeben, unsere pers\u00f6nlichen Grenzen zu erkunden, auszuloten und zu\nverschieben? <\/p>\n\n\n\n<p>Das Buch beinhaltet einen guten Mix aus Neurobiologie,\nPsychologie und anschaulichen Beispielen aus Kunst, Sport und Berufswelt. Es\nist f\u00fcr jedermann ohne wissenschaftliche Kenntnisse lesbar und unbedingt\nlesenswert. Das Verst\u00e4ndnis, wie unser Gehirn funktioniert, insbesondere, dass\nes grunds\u00e4tzlich bis ins hohe Alter anpassungsf\u00e4hig bleibt, hat sich in den\nletzten 20 Jahren grundlegend ge\u00e4ndert. Es sei an dieser Stelle bereits auf die\nArbeiten von Eric Kandel, Lutz J\u00e4ncke, Gerald H\u00fctter, Manfred Spitzer, Julia\nShaw und Gerd Korte verwiesen, die ich auch noch besprechen werde.<\/p>\n\n\n\n<p>Ericsson beschreibt anschaulich, wie wir lernen, wie unser\nGehirn funktioniert und wie diese Funktionsweise auch im Sport genutzt werden\nkann. Insbesondere in den technischen Disziplinen der Leichtathletik erachte\nich die Erkenntnisse Ericssons als Basiswissen, das jeder Trainer in der\nLeichtathletik verstanden haben sollte. Dar\u00fcber hinaus helfen seine\nErkenntnisse auch, zu verstehen, wie Lernen ganz allgemein funktioniert. Man\ntr\u00e4gt also nicht nur einen Nutzen f\u00fcr den Sport davon, sondern f\u00fcr alles, was\nman sich anzueignen versucht.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Buch fokussiert dabei insbesondere darauf, worin der\nUnterschied zwischen den \u00abBesten\u00bb, den \u00abguten\u00bb und dem Durschnitt liegt und das\nist es letztlich, was uns Sportler interessiert. Selbstverst\u00e4ndlich bleibt im\nSport immer eine genetische Komponente zu ber\u00fccksichtigen, die je nach Disziplin\neinen grossen bis sehr grossen Einfluss hat, aber sollen wir deshalb gleich von\nvornherein aufgeben, unsere pers\u00f6nlichen Grenzen zu erkunden, auszuloten und zu\nverschieben? <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\">\nK. Anders Ericsson ist Professor f\u00fcr Psychologie an der Florida State Universit\u00e4t und ein international anerkannter Forscher auf dem psychologischen Gebiet der Expertise und der menschlichen Leistungsf\u00e4higkeit. 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