{"id":364,"date":"2019-04-02T21:12:08","date_gmt":"2019-04-02T21:12:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.stabhoch.ch\/?page_id=364"},"modified":"2019-04-02T21:12:08","modified_gmt":"2019-04-02T21:12:08","slug":"born-to-run","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.stabhoch.ch\/?page_id=364","title":{"rendered":"Born to Run"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" width=\"290\" height=\"445\" src=\"https:\/\/www.stabhoch.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/37385400-00-00.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-365\" srcset=\"https:\/\/www.stabhoch.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/37385400-00-00.jpg 290w, https:\/\/www.stabhoch.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/37385400-00-00-196x300.jpg 196w\" sizes=\"(max-width: 290px) 100vw, 290px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Als ich an meinem Beitrag &#8222;Schuhe? Geht&#8217;s noch?&#8220; arbeitete, stiess ich immer wieder auf das Buch &#8222;Born to Run&#8220; von Christopher McDougall, und dessen Youtube-Video. Das Buch, ein Bestseller in den USA, hat der Barfuss-Community starken Auftrieb gegeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Also dachte ich mir, ok die 280 Seiten (auf Deutsch 400, sehr gross geschrieben), die ziehst du dir jetzt halt auch noch rein.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist eine spannende Geschichte die McDougall erz\u00e4hlt. Aber Geschichten&#8230;damit sind ganze Bibliotheken gef\u00fcllt. Mir geht es um die f\u00fcr das Training oder die Gesundheit verwertbare Fakten und Hintergr\u00fcnde. Darauf musste ich bis Kapitel 25 (von 32) warten. Daf\u00fcr haben es dann diese 23 Seiten in sich. <\/p>\n\n\n\n<p>Zusammengefasst, bis 1972 lief man in flachen, einfachen Sohlen &#8211; beim Sport; Roger Bannister, der erste Mann unter 4 Minuten \u00fcber die Meile, wie Emil Zatopek, der dreifach Olympiasieger von 1952 (5000, 10&#8217;000 und Marathon) oder Jesse Owens, der 4-fach Olympiasieger von 1936. Dann &#8222;erfand&#8220; Bill Bowermann f\u00fcr NIKE die Fersend\u00e4mpfung. Das erm\u00f6glichte den Fersenlauf und f\u00fchrte wiederum zu Problemen der Stabilit\u00e4t, denen er mit St\u00fctzungen beizukommen versuchte. Bowermann war Leichtathletik-Trainer und seine Trainerkollegen, darunter der Weltbekannte Arthur Lydiard fragten sich &#8211; und ihn &#8211; was das solle, diese neuen Schuhe. Aber NIKE wurde damit zur gr\u00f6ssten Sportmarke &#8211; und viele Ortoph\u00e4den hatten genug Arbeit f\u00fcr die n\u00e4chsten 40 Jahre. Als sich die R\u00fcckmeldungen an Nike mehrten, dass Spitzensportler ohne Schuhe, also barfuss, trainierten (insbesondere auch die des Nike-Teams aus Oregon) und mit den Schuhen von Nike (und den anderen Herstellern) zu oft verletzt waren, machten Nike Anfang der 2000er Jahre eine 180Grad Kehrtwende und &#8222;erfand&#8220; den Nike Free mit dem Motto &#8222;run barefoot.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Nach diesem Kapitel kommt noch einmal ein sehr lesenswertes Kapitel: Nr. 28. 40 Seiten \u00fcber die wissenschaftlichen Hintergr\u00fcnde, weshalb wir barfuss so gut unterwegs sind &#8211; bzw. w\u00e4ren, wenn uns nicht unsere moderne Gesellschaft etwas anderes aufschw\u00e4tzen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt ein unterhaltsames Buch f\u00fcr den Feierabend oder in den Ferien. Wer Fakten und Hintergr\u00fcnde sucht, um als Coach, Athlet oder f\u00fcrs Leben etwas zu erfahren, der kann sich auf Kapitel 25 und 28 konzentrieren, die aber seien jedem von euch mit Nachdruck ans Herz gelegt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"entry-summary\">\nAls ich an meinem Beitrag &#8222;Schuhe? Geht&#8217;s noch?&#8220; arbeitete, stiess ich immer wieder auf das Buch &#8222;Born to Run&#8220; von Christopher McDougall, und dessen Youtube-Video. Das Buch, ein Bestseller in den USA, hat der Barfuss-Community starken Auftrieb gegeben. 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